Was ist die Idee hinter der Arbeitsplatzabsicherung und welche Wege der Alarmauslösung gibt es?

Idee hinter der Arbeitsplatzabsicherung

Die Funktion "Arbeitsplatzabsicherung" von COREDINATE dient zur Absicherung von Mitarbeitern, die alleine ihrer Tätigkeit nachgehen und daher nicht von Kollegen beaufsichtigt werden können.

Kommt es zu einem Arbeitsunfall, steht dann keine weitere Person mehr zur Verfügung, die die Rettungskräfte verständigen kann.

Diese Funktion kann dann COREDINATE übernehmen, da die Alarmierung bestimmter Personen entweder automatisch oder manuell durch den Verunglückten über die App erfolgen kann.

Wir empfehlen dringend, Ihren Mitarbeitern die Abläufe der Arbeitsplatzabsicherung ausführlich zu erklären und auch einheitlich in Form einer Anweisung zu fixieren, damit im Ernstfall klare Handlungsrichtlinien gegeben sind.

 

Die Berufsgenossenschaft bietet zu diesem Zweck auch ein entsprechendes Musterformular

Wege der Alarmauslösung

Die COREDINATE Arbeitsplatzabsicherung reagiert derzeit auf zwei Auslöser, der manuellen Alarmierung, die der Benutzer selbst durch Drücken eines Alarmknopfes auslöst sowie ein Zeitalarm, der nach Verstreichen einer bestimmten inaktiven Zeit auslöst.

Eine Auslösung des Alarms über die Bewegungssensoren der Mobilgeräte funktioniert aus technischen Gründen derzeit leider nicht!

 

Ist eine Telefonnummer im Alarmprofil hinterlegt, ruft das Telefon automatisch die hinterlegte Telefonnummer an. Damit diese Funktion aber ausgeführt werden kann, muss in Ihrem Mobilgerät eine SIM-Karte eines Telefonproviders Ihres Vertrauens installiert und aktiviert sein. Ohne SIM kann das Mobilgerät keine Sprachverbindung aufbauen!

 

Den Unterschied der beiden Möglichkeiten erklären wir im Folgenden etwas genauer:

Manueller Alarm durch Drücken des Alarmknopfes am Smartphone

In diesem Falle ist der Mitarbeiter noch in der Lage, selbst einen Alarm durch Drücken des Alarmknopfs am Smartphone auszulösen.

Dies kann z. B. im Falle eines Überfalls relevant sein oder wenn der Mitarbeiter zwar verletzt ist, aber noch zur Betätigung des Smartphones in der Lage ist.

Die Alarmknopf-Funktion muss verständlicherweise absolut zuverlässig funktionieren und es existiert kein einheitlicher Standard weder zur Gestaltung eines solchen Alarmknopfes am Smartphone, noch zu dessen Ansprache über die Software.

Daher kann eine entsprechende Alarmtaste über COREDINATE derzeit nur mit bestimmten Smartphones - etwa dem SONIM XP7700, SONIM XP8800 und den Crosscall Action X3 & Crosscall Core X4 - genutzt werden. Alternativ funktioniert noch das Tablet Crosscall Core T4 mit dem Alarmknopf und kann für die Arbeitsplatzabsicherung genutzt werden.

Sie können das Crosscall Core X4 oder das T4 direkt in unserem Shop bestellen, den Sie über unser Portal erreichen - natürlich ist Ihnen unser Vertrieb auch am Telefon gerne behilflich unter +49 9842/80491-20. Die Sonim Geräte bieten wir nicht mehr an.

Automatischer Zeitalarm durch Inaktivität

Arbeitet Ihr Mitarbeiter längere Zeit nicht aktiv mit COREDINATE, kann das ein Zeichen dafür sein, dass er dazu aufgrund eines Unfalls oder gar eines Überfalls nicht mehr in der Lage ist.

In diesem Falle kann COREDINATE die Inaktivität feststellen und einen Alarm auslösen.

Im Gegensatz zu klassischen "Totmann-Alarmen", die z. B. auf Neigung reagieren, werden durch die Überwachung der Inaktivität Fehlalarme weitgehend ausgeschlossen.

Auch durch den stets vorher erfolgenden Voralarm für den Mitarbeiter innerhalb der App werden Fehlalarme weitgehend verhindert, denn der Mitarbeiter kann noch rechtzeitig reagieren und seine Unversehrtheit signalisieren.

Der Zeitalarm ist auch für Mobilgeräte möglich, welche keinen Alarmknopf haben. Aber dann ist nur ausschließlich der Zeitalarm und die hinterlegte Telefonnummer nutzbar.